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Wasserenthrtung

Unter Wasserenthrtung versteht man die Beseitigung der im Wasser gelsten Erdalkali-Kationen Ca2+ und Mg2+, die die Waschwirkung von Waschmitteln durch Bildung von Kalkseifen reduzieren und zu strenden Kesselsteinablagerungen in Rohrleitungen und Apparaten fhren knnen. Aus umgangssprachlich hartem Wasser wird weiches Wasser erzeugt. Enthrtetes Wasser darf nicht verwechselt werden mit destilliertem oder demineralisiertem / vollentsalztem Wasser (VE-Wasser).

Neben der Vollenthrtung werden Wsser auch nur teilenthrtet. Hufig reicht es, wenn nur die Carbonathrte vermindert oder weitgehend entfernt wird. Diese Art der Aufbereitung wird Entkarbonisierung genannt.

Kationenaustausch

Enthrtung des Rohwassers durch Austausch der Erdalkaliionen gegen Natriumionen.
Ein hufig eingesetztes Verfahren ist die Enthrtung mit Kationenaustauscherharz. Das Wasser strmt durch einen Behlter, der ein Kationenaustauscherharz enthlt. In diesem werden vorwiegend die Ca2+- und Mg2+-Ionen gegen eine aquivalente Menge Na+-Ionen getauscht. Das enthrtete Wasser enthlt nun entsprechend mehr Na+- , fast kein Ca2+- und Mg2+Ionen. Alle brigen Ionen verbleiben im Wasser.

Die Regenerierung des erschpften Kationenaustauschersharzes erfolgt mit einer 8-12% NaCl-Lsung (Regeneriersalz). Geschirrspler sind mit solchen Kationentauschern ausgestattet. Das in Geschirrspler einzufllende Salz dient also der Regeneration des eingebauten Kationenaustauscherharzes.

Bei Enthrtungsanlagen erfolgt die Regeneration oft automatisch, in festen Zeitintervallen, abhngig von der Menge des verbrauchten Wassers oder von der Qualitt des aufbereiteten Wassers. Da whrend der Regeneration bei einer Einzelanlage (ein Behlter) kein enthrtetes Wasser zur Verfgung steht, mssen fr die kontinuierliche Versorgung mit enthrtetem Wasser sogenannte Doppelanlagen vorgesehen werden. Eine Doppelanlage besteht aus zwei getrennten Behltern mit Kationeneaustauscherharz. Diese werden parallel betrieben. Einer der Behlter z.B. Nr 1 liefert enthrtetes Wasser, whrend der zweite (Nr 2) regeneriert wird, bzw nach der Regeneration in Bereitschaft steht. Wenn Nr 1 erschpft ist, wird Nr 2 in Betrieb genommen und Nr 1 abgesperrt und regeneriert. Nach der Regeneration steht nun Nr 1 in Breitschaft. Wenn dann Nr 2 erschpft ist, erfolgt ein erneuter Wechsel.

Physikalische Wasserenthrtung

Auch unter den Begriff der physikalischen Wasserenthrtung fallen Verfahren, die versuchen, mit Magneten oder elektrisch betriebenen Gerten, die magnetische oder sonstige Felder erzeugen, Wasser zu enthrten.

Hierbei werden z. B. Magneten auen an Wasserrohren angebracht oder stromfhrende Drhte um die Wasserleitung gewickelt. Fr Verfahren, die mittels Magnetfeldern die Struktur der Kalkkristalle so verndern sollen, dass eine Ablagerung an Rohren nicht mglich ist, existiert kein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit. Bereits die Grundannahme, die Ablagerungen in den Rohren entstnden durch anhaftende Kalkkristalle, ist falsch. Vielmehr entsteht die Kalkablagerung in den Rohren durch Ausfllung des im Wasser gelsten (also nicht kristallinen) Calciumhydrogencarbonat. Da weder Wasser noch Kalkkristalle selbst magnetisch sind, ist physikalisch eine Wirkung auch nicht denkbar. Zahlreiche Tests solcher Gerte - unter anderem von der Stiftung Warentest - konnten keine enthrtende Wirkung nachweisen.

Manche Gerte sind noch mit einem "Vorfilter" ausgestattet, der in Wirklichkeit ein kleiner Ionenaustauscher ist. So ist es mglich, dass die Gerte tatschlich eine enthrtende Wirkung zeigen. Auf Grund der geringen Gre und fehlenden Regenerationsfhigkeit jedoch nur fr einige Kubikmeter Wasser (ca. 30-60 Tage, nach Verbrauch).
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